Archiv für FotoNotizen

Die Geschichte des Kopflosen

Kopfloser in römischer Agora

Kopfloser in römischer Agora

Im Herbst 1980 hatte ich noch keine Spiegelreflex, sondern hantierte mit einer 100-DM-Pocket. Davor gab es eine Polaroid und danach eine Kleinbildkamera in dieser Preisklasse. Das waren meine Analogkameras. Das Festhalten des Moments ist meiner Meinung nach meist wichtiger als die Features der Kamera. Allerdings begrenzt mangelnde Technik durchaus das Fotografieren. In dem Fall muss der Mensch sich etwas einfallen lassen. (mehr …)


Mull It Over

Auf Mull It Over interviewt Jonathan Cherry Fotografen aus der ganzen Welt.


Wie ein Mensch ist, so sieht er

Der Baum, der den zu Freudentränen rührt, ist in den Augen des anderen nur ein grünes Ding, das im Wege steht. Manchen erscheint die Natur ganz lächerlich und verbildet – und mancher sieht überhaupt kaum die Natur. Aber den Augen eines mit Phantasie begabten Menschen ist die Natur selbst Phantasie. Wie ein Mensch ist, so sieht er.
William Blake, Brief an Dr. Trusler am 23.08.1799

Dieses Zitat habe ich bei Walter Koschatzky Die Kunst der Photographie , 1993, auf Seite 10 entdeckt.